Die Natur in den Abruzzen
In den Abruzzen zeigt die Natur all ihre
Schönheiten des Meeres
und der Berge. Im Winter gestattet das Gebirge die Ausübung von touristischen
Sportarten, hauptsächlich des Skisports (Abfahrtski, Langlaufski und alpiner
Ski, sowie Snowboard für die Jüngeren).
Roccaraso, Rivisondoli, Campo Imperatore, Campo Felice und Ovindoli in der
Gegend von L’Aquila, Prato Selva und Prati di Tivo in der Gegend von Teramo;
Passo Lanciano-Maielletta in den Provinzen von Pescara und Chieti bieten für
den Fremdenverkehr Einrichtungen ersten Ranges und eine konsolidierte
Erfahrung. Im Sommer üben die Berge des Abruzzo ihren ganz besonderen Reiz aus,
durch die nationalen und regionalen Naturschutzparks, den geschützten Gebieten
und den naturalistischen Oasen, in denen Gemsen, Luchse, Adler und der
Braunbären ihr Leben führen. In dieser natürlichen Umwelt liegen Orte der
Hirtentradition, die von historischer Bedeutung sind waren, wie Pescasseroli,
Pescocostanzo, Scanno, Montorio al Vomano, Caramanico, Montenerodomo und
Pizzoferrato.
Die Küste mit den Bergen durch eine Reihe von
Flüssen geformte Täler verbunden, hat kürzlich zu der Fischerei den
Fremdenverkehr hinzugefügt. Eine sandige Küste für jedermanns
Geschmack, reicht von Martinsicuro bis Francavilla, jedoch mit örlich
unterschiedlichen Eigenschaften. Von San Vito bis Vasto ist sie steil und
felsig mit Buchten und Anliegeplätzen.
Ein Küstenstreifen, der durch grüne Hügel mit Weinbergen und Olivenheinen
gesäumt ist, untermischt mit Gärten, die stellenweise bis an den Strand
reichen. Dieser ist von modischen Nachtlokalen, Hotels und Vergnügungsstätten
übersät. Der Sporthafen von Pescara, ein moderner Treffpunkt für die gesamte
Adria, ist ein Beispiel der zahlreichen Vergnügungsmöglichkeiten, die von der
Region Abruzzen geboten werden, deren reizvolle natürliche Umwelt während des
ganzen Jahres Schauplatz von tausenden von künstlerischen und kulturellen
Veranstaltungen ist. Ausserdem ist sie eine Bühne der Volkstraditionen.
Die Urlaubsorte
Eine besondere Eigenschaft der Region Abruzzen
liegt in
der morfologischen Beschaffenheit des Gebietes,
welches schwer zu vereinbare Verschiedenheiten gegenüberstellt. Auf der einen
Seite das Meer und auf der anderen das Gebirge, die untereinander durch ein
ausgebautes Straßennetz verbunden sind. Von der Mündung des Tronto bis zu der,
des Flusses Trigno liegt eine 129 km lange, von Frühling bis Herbst sonnige und
nutzbare Meeresküste vor der massiven Bergkette der Appeninen ausgebreitet. Im
Hochsommer können nicht selten die schneebedeckten Gipfel des Gran Sasso und
der Maiella vom sandigen Strand der Küste aus beobachtet werden. Die
anthropologische und soziale Geschichte des Landes entwickelte sich durch die
Beziehung zum Meer und zu den Bergen. Sie wird von den Menschen der Abruzzen
wie ein Vergleich verschiedener aber verträglicher Kulturen erlebt, die sich
gegenseitig integrieren. Sie war die Wiege einer landgebundenen Zivilisation.
Abruzzo ist eine Region Italiens, die über den Lauf den Zeiten die Gewohnheiten
und den Geist der Vergangenheit beibehalten konnte, die die hohe Bergkette vor
die tiefen Täler stellt. Das Bestehen von Verbindungsstraßen vom Meer zu den
Bergen und vom Norden zum Süden sind ein Beweis, daß es nur ein scheinbarer
Verschluß ist; es ist ein Zeichen der Bereitwilligkeit der Erneuerung und
Beweglichkeit, der Verbundenheit und Gastlichkeit
Das Gebiet
Die Wirklichkeit der Abruzzen
Meer, Berge, Kunst, Gastronomie, Folklore:
das ist in wenigen Worten die Wirklichkeit der Abruzzen. Diese Region
erstreckt sich von den Stränden der Adria über Wiesen und Wälder bis zu den
Felsen und Schneefeldern des Gran Sasso d'ltalia und der Majella. Dort wird
heute dem Touristen dank der modernen und gutgeführten Hotels, der Zeltplätze
und Privatunterkünfte ein wirklich vielseitiger Ferienaufenthalt geboten, bei
dem es ständig etwas Neues zu entdecken gibt.
Die vier Provinzhauptstädte, L'Aquila - Chieti - Pescara -Teramo und viele andere Orte haben in alten Zeiten
sehr bedeutende Rollen gespielt, und man kann noch heute viele kunsthistorische
Schätze, archäologische Überreste, Museen, Kathedralen, Schlösser, Aquädukte
und Brunnen bewundern: Zeugen eines fortlaufenden, arbeitsreichen Lebens auf
Meeren, Feldern und Berge. Überall in der Region werden viele Handwerkszweige
ausgeübt, angefangen von der Keramikkunst von Castelli, der Holzverarbeitung
von Pretoro, der Likörproduktion von Casàuria bis zu den Goldschmiedearbeiten von
Scanno. Das sind nur einige Beispiele, wobei sich bei manchen der Ursprung
sogar bis in die frühgeschichtlich Zeit zurückverfolgen lässt. Jedes Jahr
kennzeichnen tausende von verschiedenartigen Festen Lieder und Traditionen das
abruzzesische Volk. Diese Traditionen aus der Zeit der Feld und Hofarbeiten
wurden von wohlorganisierten und vielstimmigen Chören und Folkloristischen
Gruppen übernommen.
Andererseits sind aber auch viele Fortschritte zu verzeichnen; so wurde in der
Nähe von Teramo ein Tunnel durch den Gran Sasso gebaut, um eine rasche
Verbindung vom Tyrrhenischen Meer zur Adria zu schaffen; in Pescara werden die
Flugpisten für internationale Flüge verlängert und in der Gegend von Chieti
entstehen modernste Industrieanlagen.
Dann sondieren bei L' Aquila Parabol-Antennen von
"Telespazio" die $timmen des Himmels und fangen sie ein. Das alles
geschieht zu Füssen des Nationalparks der Abruzzen, wo noch ein Stückchen
unberührter Natur erhalten ist.
Eine faszinierende Region der lebendigen Kontraste, mit Alt und Neu, in welcher
noch die ererbte Achtung vor der Tradition lebt, wo der Mensch seine
wesentlichen Gaben noch nicht eingebüsst hat. Dort, zwischen dem Norden und dem
Süden, auf uralten Strassen, die die Adriaküste mit Rom verbinden, haben die
Abruzzen ihre Bedeutung als "Scharnier Italiens" zurückgewonnen und
schmelzen in bewundernswerter Weise im Tiegel der eigenen Geschichte Kontraste
und Akkorde, so wie sie das Leben des Landes bestimmt haben.
Sport und Natur
In den Abruzzen vergnügt sich die Natur
Die freie, unangetastete Natur der Abruzzen bietet
dem Urlauber die Möglichkeit aufregende Sportarten zu treiben. Man kann überall
Sportarten treiben, wie Trekking, Mountain-
bike fahren und Reiten.Weitere bevorzugte Sportarten sind
Free-climbing im S. Spirito Tal und im Angri Tal, Bungee Jumping im Orta Tal,
Bergsteigen auf den felsigen Wänden der höchsten Gipfeln, oder auch Bird
Watching in den Naturschutzgebieten vom Penne See, von Serranella und
Capopescara; Ausserdem man kann mit dem Kajak, die Flüsse Aventino, Orta und
Vomano entlangfahren und mit dem Kanu auf dem Tirino und dem Aterno paddeln.
Wer von den Abgründen der Erde fasziniert ist, wird in der Grotta di
Pietrasecca, in der Grotta Nera (schwarze Grotte) und in der Grotta del
Cavallone auf seine Kosten kommen. Diese bilden den Kern der Maiella und wurden
von D‘Annunzio und Michetti gerühmt. Schliesslich sind auch Grotta di Stiffe,
in der Nähe des Aterno Tals oder Grotta di Beatrice Cenci in Cappadocia
äußerst sehenswert.
Am Meer, in Punta Aderci, in der Nähe von Vasto, kann man tauchend, die reichen
Wassertiefen ergründen, während man entlang der Küste windsurfen und
Schiffahrten unternehmen kann.
In Miglianico und Brecciarola di Chieti gibt es auch grüne Golfplätze, die von
Olivenhainen umgeben sind
Der Abruzzo des Genussen
Der
Abruzzo des Genusses
Vom Handwerk zur Gastronomie: die Region bietet
zahlreiche interessante Möglichkeiten. Das Handwerk
entspringt einer Jahrhunderte alten Tradition, dessen Vererblichkeit noch
in den historischen Stadtkernen und auf dem Lande weiterbesteht, wo Werkstätten
und Laboratorien weiterhin antike Materialen verarbeiten und Formen entwickeln,
die ihren künstlerischen und symbolischen Wert beibehalten: Gold in Scanno und
Pescocostanzo, Keramik in Castelli, Loreto Aprutino und Rapino, Kupfer in
Sulmona, Eisen in Guardiagrele, Holz in Pretoro, Spitzen in L’Aquila und
Scanno.
Der Wein und das Olivenöl sind in der gesamten Region ausgezeichneter Güte. Das
Olivenöl wird in Gegenden mit spezifischen Eigenheitery produziert, wie Loreto
Aprutino, Tocco da Casauria und im frentanen Gebiet. Die doc Qualitätsweine
heißen Montepulciano, Cerasuolo und Trebbiano. In der Gegend von Teramo
wird der rare Weißwein Montonico della Val Vomano erzeugt. Die wichtigsten
Weingebiete liegen bei Tollo, Ortona, Miglianico, Casalbordino, Controguerra
und Roseto, in der Ebene von Ofena und das Val Pescara.
In der Gastronomie heben sich die Schafskäse der Berge hervor (Pizzoli, Castel
del Monte, Calascio, Isola del Gran Sasso, Atri und das obere Gebiet von Vasto), die frischen und
getrockneten Scamorze, der caciocavallo (Rivisondoli, Sant’Eufemia a Maiella,
Lanciano) Würste von Campotosto und Scanno, die Ventricina aus Guilmi, der
Honig aus Roccascalegna, Tornareccio, die Hülsenfrüchte (Linsen aus Santo
Stefano di Sessanio, Kichererbsen aus Navelli, Bohnen aus Paganica) und
Kartoffeln aus Avezzano. Ausserdem bestehen die sogenannten Nischenprodukte wie
der Saffran (piane di Navelli) Emmer Zweikom und Trüffel.
Entlang der gesamten Küste kann der Brodetto di pesce (Fischbrühe) genossen
werden (besser bekannt der von Martinsicuro, Giulianova, Pescara, Vasto),
weiter im Inneren die typischen Süßigkeiten wie die Mostaccioli, Celli ripieni,
Nevole, Bocconotti von Castel Frentano. Zu nennen sind auch die Confetti aus
Sulmona, der Torrone aus L’Aquila, der Parrozzo, der Centerbe-Likör aus Tocco
da Casauria. Triumph bei
Tisch sind die Maccheroni alla chitarra con ragu’
misto e cacio pecorino und anschließend Agnello, Capretto oder Tacchino alla
canzanese und die Porchetta geröstet mit ausreichender Würze.
Die Abruzzen sind das Land der Nudeln, die in der ganzen Welt geschätzt werden.
Die Nudelfabriken von Fara San Martino, sind ebenso bekannt. Besonders
schmackhaft ist auch das Gericht aus der Gegend von Teramo, Virtu’, eine
Frühlingssuppe mit zahlreichen frischen oder eingemachten Gemüsen, Getreide und
Hülsenfrüchte mit verschiedenen Nudelarten und Gewürzen ; und nicht zu
vergessen ist der Schinkenknochen.
Der Schnee
In den Abruzzen ist der Schnee weisser
In der Region
mit den höchsten Gipfeln des Appennins, ist unbedingt auch der Schnee
erwähnenswert. Das Gebiet um Roccaraso, Rivisondoli und Pescocostanzo, sowie
Ovindoli und Campo Felice, die Skiorte des Gran Sasso und der Maiella, locken jedes
Jahr tausende von begeisterten Urlauber an. Alpinski ist für die
abenteuerlustigen, Snowboard für die wagehalsigen und Langlaufen für die
kontemplativen Menschen ideal: man kann diese Sportarten auf den weit
ausgedehnten Flächen der Hochebenen von Rocche, Campo Imperatore,
Cinquemiglia, Voltigno und von der Piani di Pezza treiben.
Parkregion
Schutzpark und Natur in Abruzzen
Die Region Abruzzen hat mit ihrer Vielzahl an
Naturparks und Schutzgebieten ein System geschaften, das 30% der Oberfläche des
Bodens einnimmt. Dem seit langem bestehenden Nationalpark der Abruzzen wurden kürzlich der Nationalpark des Gran Sasso und der Lagaberge, der Nationalpark der Maiella und der Regionalpark
Sirente-Velino hinzugefügt.
Darüber hinaus bestehen 37 nationale und regionale Schutzgebiete,
Schonungsreviere, Biotope der Vegetation und Oasen des WWF. Zum Teil liegen diese Gebiete innerhalb der Naturparks
und vervollständigen das gegenwärtige Bild des Naturschutzsystems der Abruzzen.
Ein solcher Reichtum an geschützten Bodenflächen bezeugt den hohen
naturalistischen Wert der Region Abruzzen, die hinsichtlich der gesamten
apenninischen Gebirgskette, zur Wahrung und der vertretbaren Entwicklung der
Umwelt, unter dem Motto "Europapark Appennino" eine zentrale Rolle
übernimmt. Die in der beiliegenden Karte vorgeschlagenen Wanderungen liegen
innerhalb der Nationalparks und des Regionalparks Sirente-Velino. Sie wurden
wegen der Bedeutung ihrer Fauna gewählt. Für Auskünfte wende man sich an die
Amtsstelle des Nationalparks Abruzzo (Tel. 0863.910715 oder 91955); an die
Amtsstelle Secinaro des Parks Sirente-Velino (Tel. 0864.797775), an die
Amsstelle des Nationalparks Gran Sasso e Monti della Laga (Tel. 0862.401903
oder 414504); an die Amsstelle des Nationalparks della Maiella (Tel.
0871.800713); oder an das Museum Besucherzentrale der WWF Oasen (Telef. 0872.916067).
Parkregion
Auf den Spuren des Hirsches im Nationalpark der Abruzzen
Der Nationalpark der Abruzzen ist das erste, in
Itali
en geschaffene, Schutzgebiet und erstreckt sich über eine Fläche von 44.000
Hektar innerhalb der Region (und mit kleineren Flächen in Lazio und Molise).
Die vorgeschlagene Wanderung durchquert eine der schönsten Waldlandschaften der
italienischen Halbinsel. Sie ist nur einige Kilometer lang mit nicht allzu
anstrengenden Höhenunterschieden und kann in 3-4 Wegstunden bewältigt werden.
Die geeigneten Jahreszeiten für einen Besuch sind der Frühling und der Herbst,
wenn die Besucher geringer an der Zahl sind und die Farben der Blüten und der
Blätter die Landschaft aufleben lassen. Zwischen Pescasseroli und Villetta Barrea wird mit dem Wagen der Parkplatz in der
alten Sägemühle gefunden. Vom Beginn der Val Fondillo wird einem
ungepflasterten Weg talaufwärts gefolgt, milt eine Holzbrücke der Wildbach
Fondillo überquert und entlang des Verkehr gesperrten Weges, zwischen
grasbewachsenen Lichtungen und Buchenhainen, die Wanderung fortgesetzt. Hier
ist es gut möglich, die Anwesenheit von Hischen festzustellen und das typische
Klopfen des Buntspechtes zu vernehmen. Der Markierung F2 folgend, wird eine
Lichtung mit einer Schutzhütte und einem Brunnen erreicht. Dann
steigt der Pfad in den Lärchenwald, der im Herbst eine gelbe Tönung
annimmt. Durchquert man den Buchenwald, wird ein orangefarbener Wegweiser
erreicht, von welchem ein Abstecher zu der Grotta delle
Fate (Feengrotte) gemacht werden sollte, der Quelle des Wildbaches. Auf den
Pfad zurückgekehrt, wird die Wanderung bis zu einer Gaelung fortgesetzt. Folgt man
links der Auszeichnung 04, werden der Valico Passaggio dell'Orso (Paßstraße des
Bären) und die Tre Confini (Drei Grenzen) erreicht.
Parkregion
Im Park des Gran Sasso und Monti della Laga, am Wildbach Castellano entlang
Der Wildbach Castellano entspringt an den Hängen
der Cima Lepri (2445 m)
im Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga und
bildet über eine lange Strecke die Grenze zwischen der Region Marche (im
Norden) und den Abruzzen (im Süden). Sein Lauf endet bei Ascoli Piceno, wo er
in den Fluß Tronto einfließt. Dem Castellano steht andererseits seit vielen
Jahrhunderten die Rolle der Grenzgebung zu: bis zum Jahre 1840 stellte er den
Übergang zwischen dem Reich von Neapel und
dem Kirchenstaat dar. Aus diesem Grunde wird von vielen
angenommen, daß es sich um den "grünen Fluß" handelt, an welchem
entsprechend Dante Alighieri, der unglückliche König Manfredi begraben liegt,
der bei Benevent von den Guelfen im Jahre 1266 geschlagen wurde. Die Wanderung
beginnt in Ceppo, eine Ortschaft im Herzen der Monti della Laga, etwa 40 km von
Teramo entfernt. Es wird die Straße eingeschlagen, die vom Hotel Julia in den
Wald führt. Nach weniger als einen km, an einer Gabelung wird der Wagen
abgestellt. Zu Fuß wird die Wanderung begonnen und der Weg nach rechts in den
Wald Bosco Martese eingeschlagen Über die Buchen ragen die Spitzen großer
Silbertannen, echte botanische Juwelen des Parkes, von denen einige einen
Umfang von 5 m aufweisen. Nach 5 km steigt der ungepflasterte Weg hinab zum
Wildbach Castellano, der überquert wird, um dann nach links weiter zu führen.
Der Hang wird bestiegen, um dann, nach einer ebenen Strecke, einen von unten
kommenden Pfad nach rechts einzuschlagen, bis zu einer grasbewachsenen
Lichtung, die den Namen
Piana trägt. Nach Überschreitung des Bächleins wird erneut der Wald
betreten, allmählich ansteigend, bis endlich die Bäume verlassen werden und
sich die Sicht auf das Tal öffnet. Einen Graben erreicht und überschritten, in
1756 m Höhe, wird in des Tal hinabgestiegen und der Graben Cannavine überquert,
um auf dem gegenüber liegenden Hang zu den Stazzi della Morricana zu gelangen.
Von hier können einige Wasserfälle erreicht oder beobachtet werden, welche die
beiden Läufe des Fosso della Morricana bilden. Von den Stazzi della Morricana
wird möglichst links in den Wald hinuntergestiegen. Die Trassierung ist nicht
immer deutlich, doch ist der Abstieg bequem. Sobald der Abstieg weniger steil
wird, empfiehlt sich, die Richtung wieder nach rechts zu wechseln , dann einen
Graben zu überqueren und längs eines Pfades zwischen der Vegetation bis zum
Wildbach Castellano hinabzusteigen (1580 m Höhe). Nun wird der große Wasserfall
Cascata della Morricana gesichtet, der sich mit einem einzigen Sprung von 40 m
in die Tiefe stürzt. Die Wanderung beansprucht etwa 4 Stunden und kann auch mit
dem Mountainbike bewältigt werden.
Parkregion
Auf den Spuren der Gemse im Nationalpark der Maiella
Der Nationalpark der Maiella
erstreckt sich über eine Fläche von 80.000 Hektar das Gebiet von drei
Provinzen: Chieti, Pescara und L' Aquila. Die Wanderung ist leicht zu
bewältigen. Sie erstreckt sich über eine WWF-Oase in den Gemeinden von Lama dei
Peligni und Civitella Messer Raimondo und umfaßt das Heimatgebiet der Gemse der
Abruzzen, in dem die seltenen, in halber Freiheit lebenden Tiere beobachtet
werden können. Außerdem wird ein Naturpfad geboten, der mit beschreibenden
Auszeichnungen versehen ist, die für Schulkinder und Familienmitg
lieder aufschlußreich sind. In Lama dei Peligni
steht ein naturalistisch-archäologisches Museum (mit Herberge). Neben dem
Museum liegt der Giardino Botanico della Maiella (Botanische Garten), das 200
Pflanzenarten des abruzzeser Apenninengebirges aufweist. Die vorgeschlagene
Strecke ist durch den WWF mit besonderen Strukturen ausgestattet worden, die
den Besuch und das Umweltverständnis erleichtern. Vom Parkplatz aus bis zur
Raststelle von Lama dei Peligni wird den gelb-grünen Schildern entlang eines
Pfades zwischen Felsen und Schotterstellen gefolgt, an dem im Frühling kleine
Nelken und Kornblumen der Maiella blühen. Es wird eine üppige Grasfläche
durchquert und nach 2 Stunden wird die Schutzhütte Rifugio e Fontanile di Tari'
erreicht. Diese liegt auf
1540 m Höhe, ist mit photovoltaischen Panelen
ausgestattet und bietet Trinkwasser . Von der Schutzhütte wird die Aussicht auf
das Tal von Taranta Peligna genossen, in welchem Alpendohlen, Wanderfalken und
Mauerspechte nisten. Auch die, von der Oase freigesetzten Gemsen der Abruzzen
besuchen dieses Gebiet, besonders in den weniger warmen Monaten. Zur Rückkehr
wird bis zur Schutzhütte auf 1610 m Höhe gestiegen, um dann dem seilen Abstieg,
vorbei an der Grotta del Cavallone, zu folgen, der zur Valle di Taranta Peligna
führt und der darunter
liegenden Nationalstraße SS 84.
Parkregion
Zwischen Natur und Kultur im Regionalpark Sirente-Velino
Von der Ortschaft Aielli führt, von der alten
Quelle abgehend, ein ungepflasterter
Weg in die Weiden und in die bebauten Felder, die von kleinen Bächen
durchfurcht werden. Wir befinden uns auf dem südlichen Hang des Parkes, wegen
des dort liegenden Fucinoses, Marsica Fucense genannt, der seit einem
Jahrhundert ausgetrocknet ist und in eine intensiv bebaute Ebene umgeformt
wurde. In Richtung des Monte Etra steigend, gelangen wir an das Kopfende der
Gole di Aielli-Celano, eine der größten Schluchten des Apennins, in der sich
Kolonien von typischen Vögeln der Bergwelt verbreitet haben, wie die
Alpendohle, die Korallendohle und der Königsadler, welcher auf den unnahbaren,
schroffen Abhängen nistet. Die rechte Seite des Canyons ist durch Grasweiden
und Buchenhaine auf steilen Abhängen charakterisiert, die für die
Wiedereinführung der Gemse sehr geeignet sein würde. In der Gegend ist der
Braunbär marsicano mehrmals gesichtet worden, von dem einige Exemplare im
Sirente-Velino leben. Setzen wir die Wanderung nach Nord-Nordosten fort,
durchqueren wir die Hochgebirgsweiden bis zum Gipfel des 2348 m hohen Monte
Sirente und gelangen an den Rand des über 8 km abfallenden Kalksteinwalles. Wir
befinden uns oberhalb des längsten (über 12 km)
Buchenwaldes der Apenninen.Hier lebt mit Gewißheit der
Wolf der Apenninen, der in der Umgebung von Goriano Valli gesichtet wurde, der
Hirsch, das Wildschwein und das Reh sind Tierarten, die den Park wieder
bevölkern. Der Zutritt zur Valle Subequana, dem östlichen Sektor des Parkes
erfolgt über dem Fosso Pasqualetti-Pfad. Ein steiler Abstieg führt von einem
kühlen Gebirgshabitat zu einer milden Landschaft des Flusses Aterno. In diesen
Wäldern von Sommereichen ist die Fortpflanzung der Wildkatze nachgewiesen. Im
Talgrund nimmt die Anzahl der Stachelschweine zu, deren Anwesenheit die Milde
des Klimas des Tales bezeugt, wie sie bereits von unseren Vorvätern
festgestellt wurde, und deren Spuren von hohem archäologischen Interesse sind.
Zwischen Castel di Ieri, Goriano Sicoli, Castelvecchio Subequo und Gagliano
Aterno vermehren sich die Ausgrabungen, die Beweise von reichen und
entwickelten Kulturen ans Licht bringen. Diese außerordentliche Mischung von
antropologischen und Umweltwerten hat als Motto für den Park den Leisatz
"Hier beschützen wir Natur und Kultur" geprägt, der die Besucher des
Parkes zusammen mit der unverkennenbaren Spur der Bärentatze, seinem Symbol,
empfängt.
Parkregion
Die Grotten und Naturoasen der Abruzzen
Besondere Beachtung verdienen die Grotten der
Abruzzen, die teilweise Zeugnis der vorgeschichtlichten Menschheit sind. Es
wird auf die Grotta delle Fate im Nationalpark der Abruzzen
hingewiesen, auf die Grotta Sant'Angelo im Nationalpark
des Gran Sasso und Monti della laga, auf die Grotta del Cavallone
im Nationalpark der Maiella, auf die Grotta Stiffe bei San Demetrio
(L'Aquila), sowie auf die Grotta Beatrice Cenci bei
Verrecchie di Cappadocia, in der Nähe von Avezzano (L'Aquila).
Außerdem finden wir in der ganzen Region Landschaftsschutzgebiete: die Oasen des WWF,
wie zum Beispiel der Tannenwald von Rosello oder ausgestattete
Territorialparks, wie die schwefelhaltigen Quellen des Lavino; auf diese Weise
werden Berge, Seen, Wasserfälle, Quellen, Furchen und Vorgebirge geschützt.
Folklore und traditionen
Tradition und Festlichkeiten in Abruzzo
Kalender
Die Abruzzen vereinen die Traditionen der
Berghirten mit
denen der Landbevölkerung der Ebene, erkennbar auch
durch den Stil der antiken Häuser, zum Beispiel auf der Maiella (Roccamorice, Abbateggio) finden sich Hütten an, die aus rohem
Stein gebaut sind, Diese stellen die Unterkunft der Hirten, dar Außerdem gibt
es wohnhäuser Häuser aus Lehmerde, wie in Cepagatti, Controguerra und Colonnella.
Volkfeste und kirchliche Feierlichkeiten zeigen die vergehende Zeit des Jahres
an: diese Feiern, weltlichen und religiösen Charakters, sind meist uralt und
rufen Wunderwerke in Erinnerung oder beschreiben Ereignisse aus der Heiligen
Schrift.
Am Tage
des Sant’Antonio Abate(16.Januar) in Fara Filiorum Petri werden
riesige Stapel Schilfrohr, die Farchie, angezündet; am Tage des San
Biagio (3.Februar) in Taranta Peligna werden geweihte Panicelle
(Brötchen) verteilt. Die Festbräuche der Karwoche und Ostern sind in Sulmona, Chieti und Lanciano großartig.
Am ersten Mai-Donnerstag, in Cocullo,
findet die Prozession
mit den Schlangenwerfern am Tage des San Domenico
Abate statt, und in Rapino wird die Madonna del Carpino mit den goldbedeckten
Jungfrauen gefeiert. Am Pfingsmontag folgt ein Pflugochse den Heiligen in Loreto Aprutino. Am 24.Juni erhält man die Purifikation
durch ein Bad im Fluß Liri im Laufe eines suggestiven nächtlichen Ritus in Civitella Roveto.
Am Tag
der Sant’Anna wird in Teramo der Triumph des Friedens mit einem historischen Umzug
gefeiert. Am 29.August wird in L’Aquila die Perdonanza gefeiert, das einzige Jubiläum, das ausserhalb Roms
gefeiert wird. Im XIII. Jahrhundert wollte Papst Zölestin V. der grossen
Volksmasse der verlassenen und unglücklichen Menschen, welche den Ablaß nicht
erreichen konnten, vergeben.
Am 8.September
in Lanciano findet das Dank
fest für die Madonna del Ponte statt.
Zu San
Martino (11.November) wird in San Valentino in Abruzzo
Citeriore und in Pollutri gefeiert.
Zu San
Nicola (6.Dezember) werden auf dem Dorfplatz Ackerbohnen in
sieben Kesseln gekocht ; und nicht zu vergessen sind die Banderesi
in Bucchianico, und das Sagra del Narciso in Rocca del Mezzo.
Agrituristische Organisationen vereinen antiken Flair mit modernem Komfort und
bieten die sprichwörtliche abruzzeser Gastlichkeit in Gehöften, Bauernhäusern
und alten rustikalen Bauten: die beste Weise, an den Festlichkeiten
teilzunehmen und den Geist zu verstehen, der sie animiert.
Gastronomie
In den Abruzzen sitzt die
Natur bei Tisch
In den Abruzzen spielt die Natur eine sehr wichtige
Rolle,
darum findet man auch in den typischen Gerichten viele
natürliche Zutaten. Und welcher könnte der höchste gastronomische Ausdruck
einer Region sein, deren Wirtschaft jahrtausendelang auf die Schäferei
gegründet war? Das Lamm natürlich: agnello cacio e uova (Lamm mit Käse und Ei),
agnello alla brace (auf Holzkohlen gebratenes Lamm), arrosticini
(Schaffleischspieße), pecorino (Schafskäse) und castrato (Hammelfleisch); mit
Schaffleisch gekochte Sosse wird für die Makkaroni „alla chitarra"
benutzt, eine Art handgemachter Eiernudeln, die auf einem Holzrahmen mit
Stahldräten zubereitet werden, welches einer Gitarre ähnelt.
Auch Wurstwaren aus den Abruzzen sind sehr bekannt: die Ventricina di Guilmi,
die Ventricina di Crognaleto und die Mortadelline di Campotosto.
Man findet auch eine grosse Auswahl an Süßigkeiten, wie die Caggionetti
(Weihnachsgebäck), der Parrozzo, der seinen Namen dem Dichter Gabriele
D‘Annunzio verdankt, der österliche Fiadone, die Pizzelle, die weichen Sise di
Monaca in Guardiagrele, die Cellucci in Villa Santa Maria, die Neole in Ortona,
der Pan dell‘Orso in Scanno. Einige Spezialitäten aus der Provinz Teramo sind
in ganz Italien bekannt, die scrippelle ‚mbusse und die Frühlingssuppe der
virtu‘ (mit einer grossen Pasta-und Gemüseauswahl).
An der Küste hingegen stehen Fischgerichte an erster Stelle, wie zum Beispiel
die Fischsuppe aus Pescara und Vasto oder den scapece alla vastese. Weitere
weltberühmte Spezialitäten der Region sind die Lakritze von Atri, der Safran
von Navelli, und die Trüffel.
Diese typischen Gerichte sollten mit guten Weinen serviert werden; die
hervorragenden Weine aus den Abruzzen werden weltweit geschätzt: der
Montepulciano d‘Abruzzo mit seiner reinen Farbe und seinem entschiedenen
Geschmack, der erlesene Cerasuolo d‘Abruzzo d‘Abruzzo und der Trebbiano
d‘Abruzzo, immer erfrischend und einladend, ergänzen jedes Gericht, das der
Tradition entstammt. Natürlich dürfen wir das Olivenöl aus den Abruzzen nicht
vergessen: es ist wohlriechend, klar und fruchtig, kurz, das Richtige für
Feinschmecker.
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Museen
Museen und Pinakotheken
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Alfedena (AQ)
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Stadtsmuseum Aufidenate
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Atri (TE)
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Kapitularmuseum
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Avezzano (AQ)
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Ausstellung der Bauern und
Hirtenzivilisation, Steinsammlung der Marsica
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Bisegna (AQ)
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Insektenmuseum
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Bomba (CH)
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Völkerkundliches Museum
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Campli (TE)
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Archäologisches Museum
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Caramanico Terme (PE)
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Museum der Fauna Abruzzens
und Italiens
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Castel di Sangro (AQ)
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Archäologisches Museum des
Alto Sangro
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Castelli (TE)
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Keramikmuseum
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Castiglione a Casauria (PE)
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Museum S. Clemente a Casauria
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Celano (AQ)
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Museum der religiösen Kunst
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CHIETI
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Archäologisches Staatmuseum,
Pinakothek "C. Barbella",
Diözesanmuseum religiöser Kunst
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Civitella Alfedena (AQ)
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Wolfmuseum - Beobachtungszentrum
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Controguerra (TE)
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Bauernmuseum
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Crecchio (CH)
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Museum der Abruzzen des
Hochmittelalters und der byzantinischen Zeit
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Farindola (PE)
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Zentrum zur Beobachtung der
Gemsen
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Giulianova (TE)
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"De' Bartolomei" Kapelle
"V. Cermignani" Haus
Museum S. Maria dello Splendore
"R. Pagliaccetti" Saal
Geburtshaus von V. Braga
(Musikalisches Dokumentationszentrum)
Archäologisches Museum Torrione "Il Bianco"
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Guardiagrele (CH)
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Museum für religiöse Kunst
(S. Maria Maggiore)
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L'AQUILA
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Staatmuseum der Abruzzen
Naturwissensschaftliches Museum
Höhlenkundemuseum "V. Rivera"
Museum für zeitgenössische Kunst
Stadtmuseum Casa Signorini - Corso
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Lama dei Peligni (CH)
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Naturkundlich-archäologisches Museum
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Lanciano (CH)
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Stadtmuseum
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Loreto Aprutino (PE)
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Galerie Acerbo der alten
abruzzischen Keramik
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Opi (AQ)
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Gemsenmuseum - Beobachtungszentrum
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Ortona (CH)
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Musikmuseum "F. P. Tosti"
Kapitularmuseum
Pinakothek "M. Cascella"
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Penne (PE)
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Diözesanes Stadtmuseum religiöser Kunst
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PESCARA
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Museum des abruzzischen
Volkes
Fischmuseum
Stadtmuseum "B. Cascella"
"Gabriele D'Annunzio" - Haus
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Pescasseroli (AQ)
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Museum des abruzzischen Nationalparks
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Pescina (AQ)
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Geburtshaus des Kardinals Mazzarino
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Pescocostanzo (AQ)
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Museum der Basilika S. Maria del Colle
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Picciano (PE)
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Bauernmuseum
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Rocca di Mezzo (AQ)
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Museum religiöser Kunst "Cardinale
Agnifili"
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Salle (PE)
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Stadtmuseum
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Sulmona (AQ)
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Volks und Naturkundemuseum
Stadtmuseum
Museum der Goldschmiedekunst
Museum der "confetti" (traditionelle Bonbons)
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Tagliacozzo (AQ)
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Orientalisches Museum
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TERAMO
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Stadtmuseum und Pinakothek
Archäologisches Museum
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Tocco da Casauria (PE)
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Geburtshaus von "F.P.
Michetti"
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Vasto (CH)
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Stadtmuseum und Pinakothek
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Villavallelonga (AQ)
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Hirschmuseum - Beobachtungszentrum
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